Wer auf TikTok auf Looksmaxxing und Männlichkeitscoachings stößt, kann sich sicher sein, Frauenhass und Gewaltfantasien bleiben nicht allzu weit entfernt. Für die zunächst scheinbar harmlosen "Ratgeber" Videos gibt es einen Namen: Sie sind Teil der sogenannten "Manosphere". ALEX-Autorin Hanna Körner ist den Ideologien, Inhalten und der Radikalität der Manosphere auf den Grund gegangen und hat bei Schauspielerin Luzia Oppermann und dem angehenden Psychotherapeut & Content Creator Luis Franz nachgefragt, wie Radikalisierungsspiralen durchbrochen und Gegenangebote für junge Männer geschaffen werden können.
Ten Sing 2.0 ist ein ehrenamtliches musikalisches Jugendprojekt in Berlin Neukölln, das Talente fördert und einen sozialen Raum bietet. Jedes Jahr stellen die Jugendlichen ein Musical auf die Beine und können sich dabei in verschiedenen Bereichen auf und hinter der Bühne ausprobieren. ALEX Autorin Tamina Weilandt hat ein Jahr lang bei dem Musicalprojekt mitgewirkt und berichtet von ihren Erfahrungen.
Der CSD in Berlin am 24. & 25.07. feiert queeres Leben und setzt gleichzeitig ein Statement für Freiheit, Demokratie und Toleranz. Alles Wichtige zu den beiden Feiertagen, eine Programmübersicht und alle Infos zu den Livestreams bei ALEX Berlin findet ihr hier.
Seit gestern, den 30.06.26 soll das Cassiopeia, der Kultclub auf dem historischen RAW Gelände, geschlossen und die Fläche geräumt sein. Das war zumindest die letzte offizielle Information der Immobiliengruppe Kurth, die nur kurz zuvor, Mitte Juni 2026, ein Kündigungsschreiben an den Geschäftsführer des Clubs Florian Falkenhagen gesendet hatte. Ist der Berliner Club Cassiopeia und weitere Institutionen auf dem RAW Gelände bald Geschichte?
Jedes Jahr wird in Deutschland der Wilde Westen zum Leben erweckt – mit Cowboys, Shows und Westernstädten. Doch zwischen Faszination, Inszenierung und historischen Bildern stellt sich eine zentrale Frage: Wie authentisch ist das alles eigentlich? Ein Blick nach Templin zeigt, wie nah Bewunderung und Projektion beieinander liegen.
Vor 30 Jahren wurde der Karneval der Kulturen in Berlin als Reaktion auf Rassismus und Ausgrenzung ins Leben gerufen. Bis heute steht das Festival für Vielfalt, Offenheit und Kreativität. Anlässlich des Jubiläums dieses Jahr wird vom 13.-26. Mai die Ausstellung „Vom Sehen und Gesehenwerden – 30 Jahre Karneval der Kulturen“ im Kulturquartier Bethanien gezeigt. Worum es darin konkret geht, sowie alle weiteren Infos, Neuigkeiten, Herausforderungen rund um das Event findet ihr hier.
Avocados, Maracujas, Granatäpfel – klingt nach einem Instagram-Post aus dem Biomarkt? Nicht ganz. Das sind sogenannte Superfruits, sie gelten als wahre Wundermittel: vollgepackt mit Vitaminen und Nährstoffen, antioxidativ, entzündungshemmend, schönmachend und nicht zu vergessen: teuer. Doch es gibt ein anderes Superfruit-Prinzip, das mindestens genauso viele Benefits verspricht und dabei ohne die Plastikverpackung und den hohen Preis auskommt: der Gemeinschaftsgarten.
Anfang 2024 wurden in Berlin laut Sozialverwaltung insgesamt fast 50.000 Wohnungslose, also Menschen ohne eigene Wohnung, gezählt. Man geht von rund 6.000 Menschen aus, die auf der Straße oder in Behelfsunterkünften leben – Tendenz steigend und Dunkelziffer ausgenommen. Gerade Frauen stehen hierbei vor besonderen Herausforderungen und Bedrohungen. Auch Franzi lebt seit drei Jahren auf der Straße. Seit knapp einem Jahr sitzt sie im Rollstuhl. In einem Gespräch mit ALEX Autorin Kiki erzählt sie unter anderem, wie sie auf der Straße gelandet ist, wie sie die Berliner Hilfsangebote wahrnimmt und was sie sich für ihre Zukunft wünscht
In Anbetracht der stetig prekärer werdenden Lage der Berliner Kultur haben über 120 Akteur:innen eine umfassende Grundlage für ein Berliner Kulturfördergesetz erarbeitet und am 9. Februar 2026 präsentiert. Doch was sind die konkreten Forderungen? Welche Chancen birgt es? Und kann es die Berliner Kultur retten? ALEX-Autorin Hanna hat auf der Pressekonferenz nachgefragt.
Im Rahmen ihres Unfiltered Bantaba Podcasts stellt Produzentin Nyima Jadama eine neue Sichtweise auf den zweitgrößten Kontinent der Erde vor und spricht mit Unternehmer:innen aus den Bereichen Fintech, erneuerbare Energien und E-Commerce. Die dreiteilige Reihe in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit wird von Nyima Jadama, einer gambischen Journalistin und Fernsehmoderatorin, präsentiert.
Seit Beginn diesen Jahres hat sich eine hitzige Debatte im Wedding entfacht. Grund dafür ist das neue Konzept für den wöchentlichen Flohmarkt am Leopoldplatz. Wo manche eine Chance und Bereicherung für den Kiez sehen, sprechen andere von der "Full-on Gentrifizierung" des Weddings. ALEX-Autorin Hanna Körner hat mit der neuen Marktleiterin, den Händler:innen, der Stammkundschaft sowie dem Cafe Leo-Team gesprochen. Ein Versuch etwas mehr Klarheit in der Debatte zu schaffen.
Von Advanced Chemistry über Azad bis Haftbefehl: Migrantische Perspektiven prägten den Sound des deutschen Raps von Anfang an. Aber lange mussten sie sich rechtfertigen, erklären und integrieren. Heute gibt es eine Bewegung postmigrantischer Künstler:innen, die sich das nicht mehr gefallen lassen und offen über ihre Lebensrealität zwischen den Kulturen erzählen. Was das mit Migra-Kindern wie unserer Autorin Link Hert macht, erzählt sie im Beitrag.
Berlin demonstriert gegen Krieg in Europa. Unser Kollege Luis Schneiderhan war bei einer Soli-Demo für die Ukraine. Ein Kommentar.
Im Spätsommer 2021 hat die Zukunft am Ostkreuz ihre Kündigung erhalten. Betreiber:innen, Engagierte und die Nachbarschaft kämpfen seitdem um die kulturelle Oase zwischen Bahngleisen und Plattenbauten. Im Januar 2023 gibt es nun endlich gute Neuigkeiten.
Bunte Wände und schwarze Kritzeleien. Graffiti prägt das Stadtbild von Berlin und löst in der Gesellschaft seit Jahren eine Debatte aus.
Mit „Abbruch Abbruch“ hat die Antilopen Gang letzte Woche ihr neues Album veröffentlicht. Statt bei einer einfachen Party, hat das Rap-Trio ihren vierten Longplayer mit einem Symposium plus Konzert in der Kantine am Berghain vorgestellt. Wir waren dabei und haben Panik Panzer, Koljah und Danger Dan einen Tag später zum Interview getroffen.