Wie soll mit kolonialen Beständen umgegangen werden? Wem gehört heute die kulturellen Gegenstände, die während der Kolonialzeit aus kolonialisierten Ländern mitgenommen wurden und heute in europäischen Museen stehen? Und wie steht es um Artefakte, die nicht haptisch sind, sondern nur hörbar – wie der Stimme? Diese Fragen versucht ALEX-Autorin Sophie Ehmke bei einem Blick hinter die Kulissen des Lautarchiv Berlins zu beantworten.
Am 28. August 1985 flimmerten die ersten Bilder des Offenen Kanals Berlin (OKB) über die Bildschirme von West-Berlin. Was damals mit Kabelpilotprojekt, VHS-Kassetten und Magnetbändern begann, ist heute als ALEX Berlin eine moderne, crossmediale Plattform, die weit über Fernsehen und Radio hinausgeht.
"Ein Film beginnt, wenn er zu Ende ist. Er beginnt in Gesprächen, im Austausch der Meinungen. Da kristallisiert sich der Traum, den wir gerade gesehen haben. Und in dieser seelischen Arbeit wirst Du ein bisschen besser, freier und offener." (Naum Kleiman)
Unter dem Motto "Never silent again!" ruft der Berliner Christopher Street Day 2025 dazu auf, queere Stimmen laut, sichtbar und politisch wirksam zu machen. Wir geben eine Übersicht zur Bedeutung des Pride Month, der CSD Demonstration sowie der TV-Übertragung der Kundgebung am Brandenburger Tor.
Was 1982 als kleines Straßenfest in Paris begonnen hat, ist heute die größte Musikveranstaltung der Welt: Die "Fête de la Musique". In Berlin wird mit über 300 Bühnen zum 30. Mal in die kürzeste Nacht des Jahres gefeiert. Eine dieser Bühnen steht auch in diesem Jahr wieder bei ALEX Berlin! Mehr Infos zur Fête und zu den Bands, die euch erwarten, lest ihr hier.
Bier, Limo, Kekse, Zigaretten, Kaugummi, Zeitungen, Wein, Nüsse, Vapes, Batterien, Wasser, Konserven und Feuerzeuge. Was braucht man mehr? Okay, auf Dauer wahrscheinlich Einiges. Aber wenn man nachts, sonntags oder sehr früh morgens in Berlin unterwegs ist und sich nach einem der genannten Dinge sehnt, gibt es kaum etwas Besseres, als die bunten Neonschilder eines Späti vor sich aufleuchten zu sehen. Dann weiß man: Hier bin ich richtig.
Silke und ihre Tochter Nina haben viel gemeinsam: Mit Anfang 20 zieht es die beiden aus Brandenburg nach Berlin. Sie möchten feiern, in Kinos, Theater oder Restaurants gehen – einfach unterwegs sein. Und obwohl das in ihrer Heimat nicht möglich ist, gehen sie nur wenige Jahre später zurück aufs Land. ALEX Berlin Redakteurin Ronja Baudisch hat die beiden getroffen und gefragt: Leben im Nirgendwo – macht das Spaß?
Was bedeutet Kultur? Was rechtfertigt ihre Existenz? Welchen Wert hat sie? Brauchen wir sie noch? ALEX-Autorin Hanna Körner hat sich der Debatte um den Wert von kultureller Vielfalt angenommen und kleine Liebesbriefe an die Kultur gesammelt.
Das gesellschaftliche Bild von Mutterschaft ist weit von der Realität entfernt. Und das hat fatale Folgen für Mütter: Kostenlose Carearbeit mit Erwerbstätigkeit zu vereinbaren wird zu einer unlösbaren Aufgabe. ALEX Berlin-Redakteurin Ronja Baudisch hat bei Schauspielerin und Mutter Claude de Demo nachgefragt: Was macht das Bild der "guten Mutter" mit uns?
Mitten auf der U8, an der gutbesuchten Residenzstraße, stehen Fahrgäst:innen mit Rollstuhl vor einem Problem, das auch alle fünf möglichen Ausgänge nicht lösen können: Ein Aufzug fehlt. Dieser Situation begegnen täglich viele Menschen. ALEX Berlin-Redakteur Johannes Gerwin hat die Barrierefreiheit des Berliner ÖPNV unter die Lupe genommen.
Seit Dezember 2024 steht fest: Berlins Kulturszene muss bluten. Und zwar kein Theaterblut, sondern Geld. Berlin muss sparen und das bedeutet für Kunst- und Kulturschaffende rund 12% geringere Zuschüsse. ALEX Berlin-Redakteurin Ronja Baudisch trifft Oliver Reese, Intendant des Berliner Ensembles und fragt: Was jetzt?
Unsere Gesellschaft wird älter, das Rentensystem bröckelt. Es wird höchste Zeit, über unsere Altersvorsorge nachzudenken. Doch es ist nicht so, als stünden uns alle Probleme erst bevor. Armut im Alter ist bereits heute für viele Menschen eine schmerzliche Tatsache. ALEX-Redakteurin Ella Arens hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und verschiedene Menschen dazu befragt. Es geht um finanzielle Emanzipation, politische Verantwortung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die bittere Erfahrung dessen, wie es ist, im Alter arm zu sein.
Berlin demonstriert gegen Krieg in Europa. Unser Kollege Luis Schneiderhan war bei einer Soli-Demo für die Ukraine. Ein Kommentar.
Im Spätsommer 2021 hat die Zukunft am Ostkreuz ihre Kündigung erhalten. Betreiber:innen, Engagierte und die Nachbarschaft kämpfen seitdem um die kulturelle Oase zwischen Bahngleisen und Plattenbauten. Im Januar 2023 gibt es nun endlich gute Neuigkeiten.
Bunte Wände und schwarze Kritzeleien. Graffiti prägt das Stadtbild von Berlin und löst in der Gesellschaft seit Jahren eine Debatte aus.
Mit „Abbruch Abbruch“ hat die Antilopen Gang letzte Woche ihr neues Album veröffentlicht. Statt bei einer einfachen Party, hat das Rap-Trio ihren vierten Longplayer mit einem Symposium plus Konzert in der Kantine am Berghain vorgestellt. Wir waren dabei und haben Panik Panzer, Koljah und Danger Dan einen Tag später zum Interview getroffen.