Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der friedlichen Revolution, hat sich unsere Jugendredaktion DIGGA mit dem Jahr 1989 beschäftigt und die Gedenkstätte Bernauer Straße besucht.
Wie ihr vielleicht wisst, ist die Berliner Mauer am 9. November vor genau 30 Jahren gefallen. Zu diesem Anlass haben wir uns mit Parallelen und Unterschieden zwischen den späten 80ern, den frühen 90ern und heute beschäftigt.
Dabei haben wir herausgefunden, dass die Zeit der späten 80er und der frühen 90er heutzutage wieder einen großen Hype erlebt. Zum Beispiel finden sich der Kleidungsstil mit Plateau-Sneakern und Oversize-Kleidung und der Musikgeschmack in der heutigen Jugend wieder. Alte Hits wie zum Beispiel „Can’t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers sind heute wieder beliebt und werden oft gehört. Außerdem sind die Wahlergebnisse von heute ähnlich zu denen von früher, abgesehen von dem Zuwachs der AfD vor allem im Osten und dem starken Verlust der SPD in der ganzen Republik.
In der Schulpolitik gab es Unterschiede zwischen der Zeit der DDR und der heutigen Zeit. Zum einen wurden damals andere Sprachen wie zum Beispiel Russisch unterrichtet und vor allem Englisch galt in der DDR nicht als Weltsprache. Zudem wurden Fächer wie Wehrkunde unterrichtet, Fahnenappelle durchgeführt und Weitwurf mit Handgranaten-Attrappen geübt. Natürlich haben wir uns auch mit dem Aufbau, der Entwicklung und der Überwachung der Mauer beschäftigt.
„Am Anfang gab es noch nicht mal die Mauer, es gab eigentlich nur Stacheldraht, der dann später durch die Mauer ersetzt wurde.“ berichtet Moderatorin Mareike im DIGGA Vlog.
Die Berliner Mauer wurde vorerst errichtet, um den Zusammenbruch der DDR zu verhindern. Die Mauer hat sich kontinuierlich verändert und war undurchdringlich, da sie aus einem Todesstreifen mit zahlreichen Sperr- und Überwachungselementen bestand. Bei den zahlreichen und vielfältigen Fluchtversuchen gab es auch viele Todesopfer, in Berlin waren es alleine 327.Über dieses Thema haben wir übrigens auch eine kleine Dokumentation für euch gemacht, in der wir die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht haben.
Anlässlich des 9.Novembers wird vor allem in Berlin eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfinden, wie zum Beispiel der 100-Meilen-Lauf, der im Mauerpark anfängt, und im Uhrzeigersinn den ehemaligen Grenzstreifen entlangläuft. In einem Punkt waren wir uns alle einig: Wir sollten alle den Mauerfall zelebrieren und ihn schätzen, da wir wissen: Nur eine Mauer kann ein Land für eine lange Zeit spalten.
Text , Titelbild & Vlog: DIGGA Redaktion
>>> Übrigens: Wir haben wir für euch ein buntes Wochenprogramm zur Festivalwoche „30 Jahre friedliche Revolution – Mauerfall“ zusammengestellt – schaut mal rein!
Berlin demonstriert gegen Krieg in Europa. Unser Kollege Luis Schneiderhan war bei einer Soli-Demo für die Ukraine. Ein Kommentar.
Im Spätsommer 2021 hat die Zukunft am Ostkreuz ihre Kündigung erhalten. Betreiber:innen, Engagierte und die Nachbarschaft kämpfen seitdem um die kulturelle Oase zwischen Bahngleisen und Plattenbauten. Im Januar 2023 gibt es nun endlich gute Neuigkeiten.
Bunte Wände und schwarze Kritzeleien. Graffiti prägt das Stadtbild von Berlin und löst in der Gesellschaft seit Jahren eine Debatte aus.
Mit „Abbruch Abbruch“ hat die Antilopen Gang letzte Woche ihr neues Album veröffentlicht. Statt bei einer einfachen Party, hat das Rap-Trio ihren vierten Longplayer mit einem Symposium plus Konzert in der Kantine am Berghain vorgestellt. Wir waren dabei und haben Panik Panzer, Koljah und Danger Dan einen Tag später zum Interview getroffen.